Das Schneeflockenprinzip

Wie ein Schriftsteller plottet, hängt von dessen Charakter ab. Das Schneeflockenprinzip ist für diejenigen, die genau und strukturiert arbeiten geeignet, vor allem aber auch für Jungautoren. Diese Methode beginnt im Kleinen und erweitert sich nach außen, d.h. man fängt mit den zentralen Punkten an und arbeitet sich bis ins Detail vor. So werden nach und nach Handlungsverläufe erstellt und Spannungsbögen konstruiert.
Mir wurde das Schneeflockenprinzip von meiner Lektorin Sheila McLane nahe gelegt, um meine Ideen zu strukturieren, meine Charaktere auszuarbeiten und die Geschichte zu planen.
Die zehn Aufgaben des Schneeflockenprinzips:
Aufgabe 1
Die Ein-Satz-Zusammenfassung der Geschichte.
(Sie dient später als 10-Sekunden Verkaufsinstrument.)
Tipps für einen guten Satz:
- unter 15 Worte
- Keine Namen!
- das große Bild mit dem persönlichen Bild verknüpfen. Wer hat in der Geschichte das Meiste zu verlieren?
- Was will diese Person?
Es hört sich erst einmal einfach an, ist es aber ganz und gar nicht. Denn dieser eine Satz muss die Aufmerksamkeit eines Verlegers wecken.
Was macht deine Geschichte zu etwas Besonderen?
Wodurch hebt sie sich von anderen ab?
Aufgabe 2
Der erste Satz zu einem Absatz von insgesamt 5 Sätzen erweitern.
- 1 Satz beschreibt die Ausgangssituation,
- 1 Satz für den 1. Wendepunkt, den *Point of NO-Return*.
Das ist der Punkt, in dem dein Prota in die erste große Katastrophe hineinschlittert. Wo er erkennt: Auch wenn der Weg in den Tod/in die Hölle führt, er kann nicht mehr umkehren. Es gibt nur den Weg vorwärts. Das ist wichtig: Der WP ist der Punkt, an dem sich der Prota entscheiden muss: Gehe ich vorwärts (dann beginnt die Story) oder kehre ich um (dann war es das mit dem Roman).
- 1 Satz für den 2. Wendepunkt.
Hier ist die Lage verzweifelter - die Lösung ferner denn je. Der Druck löst eine Wandlung bei dem Prota aus oder treibt ihn an seine Grenzen und ermöglicht so eine überraschende (aber keine unlogische und keine *Kaninchen-aus-dem-Hut*) Lösung
- 1 Satz für die Lösung
- 1 Satz beschreibt die Endsituation.
Auch hier wieder: Nicht mehr als 15 Wörter pro Satz.
Außerdem solltest du immer im Hinterkopf behalten, dass niemand die Geschichte so kennt wie du. Schreibe es so, dass der Andere nie auf dem Schlauch steht. Vermeide Namen, Hintergründe und komplizierte Erklärungen.
Solltest du fest stellen, dass nach der Ausarbeitung der fünf Sätze der Satz aus Aufgabe 1 nicht mehr stimmt, gehe zurück und überarbeite ihn.
Aufgabe 3
Schreibe eine Zusammenfassung von jedem Charakter, die in deiner Geschichte eine Rolle spielt. Die Zusammenfassung soll Folgendes enthalten:
- den Namen des Charakters
- eine Ein-Satz Zusammenfassung der Storyline dieses Charakters.
Dieser Punkt ist so ähnlich zu bearbeiten wie Aufgabe 1, nur bezieht sich dieser Satz jetzt nicht auf die Gesamtgeschichte und den Prota. Hier schreibst du, was die jeweilige Figur Zusammengefasst erlebt.
- die Motivation dieses Charakters (welches abstrakte Ziel verfolgt sie/er? 1 Satz)
Dieses abstrakte Ziel könnte man auch als Lebensziel oder großes Ziel bezeichnen.
- das Ziel dieses Charakters (was will sie/er konkret erreichen? 1 Satz)
Das konkrete Ziel beschreibt, was die Figur in der Geschichte, also in diesem speziellen Ausschnitt seines Lebens erreichen will.
- den Konflikt dieses Charakters (was hindert sie/ihn daran, das Ziel zu erreichen? 1 Satz)
Es gibt äußere und innere Konflikte. Es muss etwas sein, dass die Figur an seinem Vorhaben hindert.
- die Epiphanie des Charakters (was wird sie/er lernen? Wie wird sie/ihn das verändern? 1 Satz)
Ganz wichtig: Nicht verwechseln. Hier ist nicht gefragt, was er daraus lernt, sondern wie er sich aufgrund dessen, was ihm widerfuhr, verändert.
Einen Absatz (5 Sätze) Zusammenfassung der Storyline des Charakters.
Diesen Punkt wie Aufgabe 2 bearbeiten, bezogen auf den jeweiligen Charakter.
Die Charaktere sind die wichtigsten Bestandteile eines Romans. Beschäftige dich ausführlich mit ihnen. Deine Mühe wird belohnt!
Und auch hier wieder: Die vorherigen Schritte überprüfen.
Aufgabe 4
Die erste Aufgabe war, die Geschichte in einem Satz zusammenzufassen. Der nächste Schritt war, den Satz auf 5 Sätze zu erweitern. Nun erweitere jeden der 5 Sätze in einen Absatz à 5 Sätze. Die ersten 4 Absätze sollten alle in einer Katastrophe enden und jede Katastrophe soll größer, schwerwiegender sein, als die davorliegende. Der letzte, 5te Absatz soll allerdings die Auflösung deiner Geschichte beinhalten.
Aufgabe 5
Schreibe eine Seite Beschreibung für jeden Hauptcharakter und eine halbe Seite Beschreibung der anderen wichtigen Charaktere. Die "Charaktere" sollen die Geschichte von ihrem Standpunkt aus erzählen.
Mir macht dieser Schritt immer sehr viel Spaß. So sieht man die Geschichte von den verschiedenen Standpunkten aus und lernt meist Neues über seine Figuren, was natürlich dazu führt, die vorherigen Schritte zu überarbeiten. Am besten schreibt man hier in der Ich-Perspektive, um sich in den Charakter hinein zu versetzen. Fühl mit deinem Charakter, denke wie er und schreibe auf, was er in deiner Geschichte erlebt.
Aufgabe 6
Diese Aufgabe ist eine Weiterentwicklung der Aufgabe 4. Du siehst, alles baut aufeinander auf und wird immer weiter vertieft.
Erweitere die eine Seite Zusammenfassung der Story zu einer vierseitigen Handlungszusammenfassung. Jeden Absatz von Schritt 4 wird nun zu einer kompletten Seite ausgearbeitet.
Auch hier gilt: Immer wieder vorige Schritte ausbessern, wenn nötig.
Du wirst merken, dass deine Geschichte immer detaillierter wird.
Aufgabe 7
Erweitere die Charakterbeschreibungen (Schritt 3) zu kompletten Charakterblättern, mit detaillierten Beschreibungen von allem, was man über diesen Charakter wissen sollte. Die Standardsachen, wie Geburtsdatum, Beschreibung, Vergangenheit, Motivation, Ziel usw.
Wichtig: Wie verändert sich der Charakter zum Ende der Geschichte?
Du wirst wahrscheinlich erneut die vorherigen Schritte überarbeiten wollen. Wenn dem so ist, hast du alles richtig gemacht, denn dann werden die Figuren real und stellen Ansprüche. Gute Fiktion wird durch die Charaktere vorangetrieben. An diesem Punkt der Arbeit sollte man sich Zeit nehmen, denn es spart später, beim Korrigieren eine Menge Zeit und Nerven.
Aufgabe 8
Lege eine Tabelle an, die die Details der Szenen enthalten, welche sich aus deiner vierseitigen Handlungszusammenfassung ergeben.
Ideal ist hierfür eine Tabelle, z.B. mit Excel. Eine Tabelle ist deshalb so gut geeignet, weil du die ganze Handlungslinie auf einem Blick überschauen kannst und es ist einfach, Szenen hin – und herzuschieben, um Dinge neu zu arrangieren.
- Pro Szene bitte nur eine Zeile verwenden.
- In einer Spalte, liste den Charakter, aus dessen Perspektive die Szene erzählt wird.
- In einer breiteren Spalte, was passiert.(ein Satz (max. 15 Worte = Pitch)
Du kannst noch weitere Spalten hinzufügen.
Zusätzliche Spalten z.B. für:
- wie viele Seiten für jede Szene veranschlagt wird
- wo sie spielt
- wer beteiligt ist
- welche Tageszeit
- welche Kapitelnummer
- ob Konflikte in der Szene vorhanden sind (wenn nicht, darüber nachdenken, wie du welche einbauen kannst). Ich empfehle jedem, diese Spalte einzufügen. So merkt man von Anfang an, ob Konflikte vorhanden sind.
Für ein Kapitel solltest du 3 – 4 Szenen veranschlagen. Ein 250 – 300 Seiten Manuskript benötigst du ca. 100 Szenen.
Ein Tipp: Speichere jede Änderung der Tabelle ab, vielleicht brauchst du Szenen, die du während der ersten Planung verwirfst später.
Aufgabe 9 (optional)
Schreibe eine erzählende Beschreibung deiner Geschichte.
Nimm jede Zeile deiner Tabelle und erweitere sie zu einem mehrzeiligen Absatz, der die Szene beschreibt. Füge jede gute Dialogzeile ein, die dir einfällt und skizziere den hauptsächlichen Konflikt dieser Szene.
Ich finde, ab diesem Punkt merkt man selber, ob man der Typ für eine erzählende Beschreibung ist oder besser gleich mit der Rohfassung los legt. Ich habe diesen Schritt aus gelassen, zumindest bei der Mehrzahl der Kapitel. Manchmal aber, wenn ich nicht weiter kam oder Fragen offen waren, habe ich doch erst eine kurze Zusammenfassung geschrieben.
Aufgabe 10
Jetzt beginnst du deine erste Fassung zu schreiben. Nimm dir Zeit dafür.
Das Schreiben der ersten Fassung macht unglaublich viel Spaß, weil es trotz, oder gerade wegen, der ausführlichen Planung immer noch so viele kleine Probleme zu lösen gibt. Das Gute ist, man weiß, wohin die Reise geht. Man kennt die einzelnen Etappen, die Wendepunkte, die Konflikte, die Figuren.
Und selbst an diesem Punkt der Arbeit wirst du feststellen, dass du die vorherigen Punkte immer wieder anpassen willst. Mach das! Es ist nichts aus Beton gegossen. Das ist das Gute daran. Es baut alles aufeinander auf und kann flexibel angepasst und umgestaltet werden. Man behält seine einzelnen Schritte im Blick und beugt so dem Tunnelblick und dem Aufgeben vor.
Wenn du diese 10 Schritte hinter dir hast, wirst du stolz auf dein Manuskript sehen und dich freuen, was aus der ersten Idee geworden ist und wie sehr sie sich verändert hat. Zum Positiven.
Und trotzdem ist dein Werk an diesem Punkt noch fehlerhaft.
Dann geht es weiter; mit dem Überarbeiten.
Quellen: http://www.advancedfictionwriting.com/art/snowflake.php
Kommentare
Interessante Sache, diese Methode.
Für mich als "Nichtplotter" ein Phaenomen, wieviel Arbeit diese Plotterei sein kann!
Für mich ist das glaub ich nichts. Bis ich da vom hundertsten ins tausendste komme, hab ich die halbe Geschichte schon geschrieben?
Storybook scheint ziemlich genau auf dieser Methode zu fußen, irre ich mich?
Schneeflocke ist so überhaut nix für mich.
Aber trotzdem intressant.
Eine Anmerkung noch: Die Schneeflocke kann auch interessant sein, um ein bereits geschriebenes Manuskript zu strukturieren und zu überarbeiten. Bei meiner derzeitigen Arbeitsweise scheint alles auf einen Kompromiss hinauszulaufen: Die ersten Schritte flockt's, dann kommt kreatives Chaos, und zum Überarbeiten werde ich anhand der Rohfassung noch einmal gründlich die zehn hier beschriebenen Schritte durcharbeiten.
Übrigens: Storybook kann man mit der Schneeflocke zusammen einsetzen; von der Philosophie her ist es allerdings "nur" ein Tool, um die zeitlichen und räumlichen Abhängigkeiten der Handlungsstränge zu verwalten.
Sehr schön die Zusammenfassung.
Einige Punkte hast du sogar noch etwas erhellt, die in anderen Beschreibungen noch Fragen hinterlassen haben.
Für mein zweites Projekt benutze ich diese Methode gerade und finde es toll, wie das System aufeinander fusst.
Ich neige sogar dazu mein erstes Projekt nochmal so durchzugehen, doch noch bin ich zu faul dazu.
Danke für deine Mühe.
Liebe Grüße Juni
Schön, dass ich Licht ins Dunkel bringen konnte.
Und es hat sich gelohnt.
Das ich das so gut beschreiben konnte, habe ich Sheila McLane zu verdanken. Sie hat das so lange mit mir geübt, bis ich es nachts im Schlaf aufsagen konnte.
Hallo Zauberling!
Der Artikel kommt genau zur rechten Zeit!
Ich fange zwar mit den Charakteren an, werde es aber dann mit der Schneeflovke versuchen. Und das sollte spätestens in zwei Wochen sein. Perfektes Timing!
So, und jetzt wo ich anfangen will, habe ich gleich zwei Probleme.
1. Wie soll dieser doofe 1. Schritt funktionieren? Wie abstrakt muss dieser Satz sein? Etwas wie: Ein verzweifeltes Mädchen kann mit durvch innere und äußere Kämpfe ihre Schwäche überwinden und innerlich wachsen.
Oder eher etwas wie: Eine Gruppe Superhelden macht sich auf den Weg zum heiligen Gral und findet ihn am Ende.
Gibt es vielleicht ein, zwei Beispiele?
2. Wie gehe ich bei Trilogien vor? Soll ich jeden Schriit parallel drei Mal machen oder das ganze als eine Geschichte durchplotten? Aber habe ich dann noch in jedem Roman Wendepunkte etc. pp. ?
Hi Sehnsucht.
1. Der erste Schritt soll die Essenz der Geschichte zeigen. Das zweite Beispiel trifft es. (m.M.n.)
2. Bei meiner trilogie plane ich es Band für Band. Es aber einmal komplett zu planen kann sicher auch nicht schaden, da die Bände einer Trilogie sowohl inhaltlich als auch von den Spannungsbögen zusammenhängen.
Ich habe es jetzt geschafft! Meine ersten Sätze sind Mist, der dritte Band hinkt, aber Schritt zwei der ersten zwei Bände zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
Wir können ja einen Thread in der Diskusionsecke (Schreibhandwerk) aufmachen, wenn Interesse besteht. Dort können wir dann ausführlicher auf die einzelnen Punkte eingehen.
Gute Idee!
Das Thema Plotten, und damit auch das Schneeflockenprinzip, sind diesen Monat, also die verbleibenden 1 1/2 Wochen Handwerksthema.
Der Thread in der Diskusionsecke kann aber trotzdem eröffnet werden.
Hallo,
ich bearbeite gerade die Abschlussaufgabe des aktuellen Handwerksthemas (Plotten). Dabei bin ich auf ein Problem gestoßen (problematische Stellen sind markiert):
Aufgabe vier scheint sich auf ein anderes Fünfsatzschema zu beziehen, nämlich "drei Desaster plus Auflösung" (hier meine Quelle: http://www.advancedfictionwriting.com/blog/2010/06/30/writing-that-pesky-three-act-structure/):
1. Satz:
Der Protagonist und seine Ausgangssituation.
2. Satz:
Erstes Viertel der Handlung, 1. Wendepunkt (erstes großes Desaster): Das Ziel des Protagonisten wird offensichtlich.
3. Satz:
Zweites Viertel der Handlung, 2. Wendepunkt (zweites großes Desaster): Das Ziel rückt in weite Ferne.
4. Satz:
Drittes Viertel der Handlung (drittes großes Desaster): Das Ziel zu erreichen, scheint unmöglich geworden zu sein; alles ist bereit für die finale Konfrontation.
5. Satz:
Auflösung (finale Konfrontation): Erreicht der Protagonist sein Ziel oder nicht?
Dieses Schema legt die Auflösung auf den fünften Satz; damit ist der letzte Absatz von Aufgabe vier als Expansion des fünften Satzes tatsächlich der Auflösung gewidmet, und nicht nur dem Endzustand.
@Quisille:
Ich denke das du recht hast mit dem fünf oder drei Akter. Ich habe dazu folgendes gefunden.
Geh dabei nach folgendem Schema für die Sätze vor:
Der erste Satz beschreibt die Ausgangssituation, die folgenden drei Sätze beschreiben Punkte, die der Handlung einen Wende geben, Satz 5 schließlich beschreibt das Ende des Buches.
Wir haben es hier also mit einem klassischen Fünfakter zu tun, wer will, kann auch mit drei Akten arbeiten, je nach Gusto.
Also entweder oder.
Ich könnte mir auch gut vorstellen noch weitere Wendepunkte (Desaster) dazu zu nehmen, doch dann wird es wohl zu langatmig.
Liebe Grüße Juni
Danke fürs aktuallisieren, hatte ich ganz vergessen.
Kein Problem, wir sind ohnehin gerade wieder am basteln.
Bei mir taucht gerade eine Frage zu Aufgabe drei auf.
Verstehe ich das richtig, von allen Charakteren aber den Hauptcharakteren nicht?
Ich sah dies immer als vorbereitung für Aufgabe 5
Grüße Juni
So steht es geschrieben.
Wenn du magst, darfst du natürlich auch zu deinen Hauptcharakteren eine Zusammenfassung schreiben.
Bei Aufgabe 3 geht es ja wirklich nur im den Charakter. Warum die Hauptcharaktere da nicht mit bei sind, kann ich dir gar nicht genau sagen.
Aufgabe fünf behandelt aber den Inhalt der Geschichte, eben nur aus der Sicht der Charaktere.
hallo Junipera,
hab mal im englischen Link geschmökert, da steht jeder Charakter, also auch Hauptcharaktere, das "außer" heißt vielleicht eher sowas wie, jeder Charakter, nicht nur die Hauptcharaktere, sondern auch die daneben. Also mach das ruhig für alle.
Danke euch! Ich hab es halt für alle gemacht und hatte mich nur gewundert.
Es ist übrigens sehr Interessant, nur aus der sicht eines einzelnen zu erzählen. So fällt einem schnell auf, das dieser einzelne z.b. andere Charaktere nur am Rande warnimmt.
Und neue einfälle purzeln einen über den Weg.
Die Methode hat echt sinn.
Liebe Grüße Juni
Ich mag die Aufgabe fünf total. Das macht sehr viel Spaß und man denkt mal nicht nur wie die/der Prota sondern eben auch mal wie der/die Anta und der/die Nebenfiguren.
Bei Aufgabe drei: Ich habe das damals von Sheila bekommen. Kann also auch sein, dass sie das evt. falsch übersetzt hat oder einfach anders anwendet. Ich werde das mal im Text umformulieren oder streichen.
Danke für´s Nachschauen Bibo.
Ich bin schon wieder ein wenig verwirrt.
Für jeden Char eine Seite, für die Story aus seiner Perspektive?
Was wenn es sich bei manchen schon auf zwei ersteckt? Ich bin wohl schon zu ausführlich, aber es sprudelt gerade so schön vor sich hin. Ich nehme doch hoffentlich an, das dies vollkommen in Ordnung ist.....oder?
Liebe Grüße Juni
Wahrscheinlich bist du für diesen Teil der Übung zu ausführlich, aber mach erst einmal weiter. Danach kannst du das Geschriebene evt. unter Hintergrundinfos ablegen, o.s.ä. und das ganze ein wenig einkochen.
Würde ich aber nur machen, wenn es arg zu lang ist.
Wenn es wirklich viel wird besteht halt die Gefahr, dass du dich nicht auf das Wesentliche konzentriest sondern abschweifst.
Aber wie gesagt, schreib erst einmal und guck dann, was du damit anfängst. Vieles wirst du vll auch für die Charakterblätter verwenden können.
Ich glaub, ich versuche es mal mit der Schneeflocke. Meine bisherigen Methoden haben mir gar nicht, oder nur mittelmäßig geholfen. Dann mal auf an die erste Aufgabe *tschakka*
Ich hätte mal eine Frage:
Ich hab mir angewöhnt in Normseiten zu schreiben, aber dann hab ich bei der Schneeflocke weniger "Platz". Auf was ist die Seitenangabe bezogen? Auf Normseiten, oder normales einzeiliges OpenOffice-/Worddokument?
Danke schon mal im voraus
LG
Es sind Normseiten gemeint, zumindest habe ich das so verstanden.
Ah, okay. Danke
Hi, ich hab ein Problem mit Schritt 2:
Ich hab nämlich mehrere Erzähler, die alle dem Weg des Helden folgen. Dazu ist der, der die Gruppe zusammenhält, nicht mal einer davon. Soll ich das jetzt aus der Sicht des 'Anführers' oder aus der von jedem Erzähler einzeln machen?
Du meinst, du hast mehrere Protas?
Oder nur einen, aber Leute, die ihm folgen? *kopfkratz* Und dann seine Geschichte aus ihrer Sicht erzählen? Oder wie meinst du das?
Wenn du nur einen Prota hast, müsstest du die Points des Protas nehmen, meine ich.
Hast du mehrere, dass die Points der Gruppe.
Also, ich habe einen Helden auf einer Queste. Der sucht sich dafür eine Gruppe zusammen. Und aus dieser Gruppe erzählen einige aus ihrer Sicht.
Anschaulich: Wie bei König Arthus: Arthus ist zwar der Anführer, aber die Ritter der Tafelrunde sind ebenso Helden.
Nur entspricht dieser Anführer bei mir dem Archetypen des Mentors, deshalb erzählt er nicht.
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