Figurentreffpunkt
Herzlich Willkommen in den neuen Räumen der Charta Scriptoria.
Hier, im Figurentreffpunkt, ist Platz für eure Helden, die Bösewichte und Nebenfiguren eurer Geschichten. Hier stehen sie im Mittelpunkt und zwar nicht, indem wir über sie reden, sondern indem sie selber das Wort haben.
Hier können sie sich mit anderen Figuren fremder Geschichten treffen und austauschen. Es werden Probleme gewälzt, Handlungsstränge diskutiert und es werden Wunden versorgt.
Zuallererst aber bieten diese Räume Platz, sich näher kennen zu lernen.
Natürlich gibt es auch hier, wie in allen Räumen, Regeln.
- Jede Figur stellt sich vor. Pflicht sind Vor- und Zunahme und die jeweilige Rolle in der Geschichte.
- Die Figur schildert kurz, was er für Hilfe braucht oder was er möchte. (Natürlich darf auch hin und wieder getratscht werden.
) - Es wird sich an die Nettiquette gehalten.
- Jede Figur und jeder Autor überwacht die Einhaltung der Regeln und ergänzt diese falls nötig.
Und wenn jemand (egal ob Figur oder Autor) einen passenderen Namen als "Figurentreffpunkt" für diesen Treffpunkt findet, so möge er es sagen.
Und nun viel Spaß.
(p.s. So könnte es z.B. aussehen
Emilie Anberg, Protagonistin aus gleichnamiger Geschichte.
Ich brauche eure Hilfe. Mel stirbt.)
(Toller Thread. Ich kenn das als eine Art RPG aus einem anderen Forum. Hat immer total Spaß gemacht.
)
Ein düster dreinblickender, junger Mann betritt den Thread und sieht sich genervt um.
Da ich mich anscheinend selbst vorstellen muss: nennt mich einfach Shin. Ich weiß schon, welche Rolle ich spielen werde, aber das ist noch lange kein Grund es auch meiner Autorin zu erzählen. Aber ich bin nicht deswegen hier.
Also ... Aladrial war der Name?
Wie kommt einer wie du dazu den Antagonisten zu spielen? Gerade als Herrscher solltest du doch alle Hände voll zu tun haben. Oder bist du einer von der Sorte, der sich die Krone aufsetzt und trotzdem andere die Arbeit erledigen lässt?
Gibt es Unruhen in deinem Reich? Wo liegt es überhaupt und wie groß ist es? Rück mal mit ein paar Infos raus, ich hab keine Lust hier ins Blaue zu fragen.
Ein Mann mittleren Alters besieht sich seine Fingernägel, pullt ein wenige unter den Nägeln und schaut sich gelangweilt um.
Abschätzend betrachtet er den jungen Mann.
Meinst du nicht, dass du ein bisschen viele Fragen auf einmal stellst? Neugierig bist du überhaupt nicht. Kopfschütteln
Aber da du als einziger da bist (und meine Autorin meint, ich müsse mich mal unterhalten und auch Rede und Antwort stehen), werde ich gnädig sein und das ein oder andere beantworten.
Aladrial, so ist mein Name. Meine Herkunft ist königlich und meine Eltern sind tot. Ein Lächeln liegt in seinem Blick
Und mal ganz ehrlich, als Antagonist hat man es gar nicht so schlecht. Immer wieder darf man dem Protagonisten das Leben schwer machen und das macht unheimlich viel Spaß. Zumal mir so viel Macht und Geld zur Verfügung stehen und ich so aus dem Vollen schöpfen kann.
Die Krone nur aufgesetzt? Entsetzt guck Die Krone habe ich durch geschickte, wie nenn ich es nur, durch geschickte Täuschungen und starkem Willen erlangt. Ich kann immer noch die Augen von meinem Vater vor Verachtung wird sein Blick starr sehen, wie er mich um Hilfe anfleht Ein Lächeln umspielt seine Mundwinkel Er hat erst mit seinen letzten Atemzügen erkannt, wer ihm das Gift verabreicht hatte.
Mittlerweile gibt es aber nicht mehr die Notwendigkeit, dass ich mir selbst die Finger schmutzig mache. Zwar suche ich mir die Personen noch eigenhändig aus, die ich für diese Dienste benötige, aber ich verteile die "Arbeit" auch recht gut, so dass niemand das Große und Ganze überhaupt erahnen könnte. Niemals würden die Priesterinnen auf die Idee kommen, dass sie mir dienen. Sie sind der schwachsinnigen Ansicht, sie wären in meinem Reich unabhängig von mir. Als ob ich so etwas zu lassen würde.
Und Unruhen? Hin und wieder gibt es ein paar Schwierigkeiten. Könnte sein, dass die Bauern nicht einverstanden sind, dass ich ihre Söhne als Soldaten brauche. Aber was interessiert mich das? Ich brauche eine starke Arme.
Und du fragst ernsthaft, wie groß Damháin ist? Um mein Land zu durchqueren braucht man gut drei Monate zu Fuß. Zu Pferd ist man nur unwesentlich schneller, da es doch sehr viele Sumpfgebiete und eine riesige Wüste gibt. Damháim, so mein meine Autorin eben, könnte mit Australien von der Größe her verglichen werden. Auch die Länge der Küsten ist ähnlich, wobei im Westen, hinter dem Nebelgebirge, noch Belikr liegt.
Doch nun genug von mir. Was ist mit dir? Was bist du überhaupt? Bist du es überhaupt würdig, dass ich mich mit dir abgebe?
Was ich bin? Er lacht freudlos. Also, irgendwann einmal war ich ein Mensch, aber was genau ich jetzt bin, wirst du wohl kaum verstehen. Meine Welt ist ein wenig ... sonderbar. Meine Autorin nennt mich immer noch einen Todesengel, aber das auch nur, weil ihr nichts Besseres einfällt. Dabei bin ich weder Engel, noch tot. Naja, zumindest geistig bin ich meiner Meinung nach sehr lebendig.
Ob ich es würdig bin, dir Gesellschaft zu leisten? Eure Hoheit, er verneigt sich spöttisch, ich glaube, das läuft eher anders herum. Ich kann hier jederzeit verschwinden. Einfach so. Nur weil ich es will. Hat etwas mit der gedanklichen Kontrolle meiner Umgebung zu tun.
Aber sag mal. Wird dir nicht langweilig, wenn du den ganzen Tag rumhockst und nur Intrigen spinnst? Ich kann mir da echt besseres vorstellen. Wo bleibt da der Spaß? Kein Wunder, dass du nur eine Hülle bist, wenn du dich nur in deinem Staatskram vergräbst und im Hintergrund irgendwelche Fäden ziehst. Er schnaubt verächtlich. Außerdem kann ich keine Menschen leiden, die ihre eigene Familie umbringen.
Neuzugang
"Wo ich hier nun wieder hingeraten bin?"
Das Haar des neu hinzugekommenen ist bereits ergraut und hat an einigen Stellen einen silbrigen Schimmer angenommen. Das nahezu weiße Gewand ist schlicht gehalten und weist nur wenige Verzierungen am Saum und den weiten Ärmeln auf.
Der Mann ist hoch gewachsen und auf seinem Gesicht spiegelt sich eine tiefe Verzweiflung.
"Nun wahrscheinlich habe ich es nicht anders verdient und es ist nur die logische Konsequenz..."
Nun richten sich seine Augen auf Aladrial.
"Ich kann nicht verstehen wie man ein Dasein als Antagonist schön finden kann. Und wie Ihr über Euer Reich sprecht... Die Verantwortung eines jeden Königs sollte es sein vorrangig sein Volk im Blick zu haben und darauf zu sehen - ach zu wem spreche ich hier eigentlich?
Ihr habt das Böse, das Unrechte, das Selbstgerechte doch schon so inhaliert und euch zu Eigen gemacht, dass es mich nicht wundert, dass Ihr eine leere Hülle seid! Gibt es noch etwas, das Euch heilig ist? Etwas, für das ihr lebt außer euren kleinen egoistischen Zielen? - Dass Ihr euch leer fühlt, als bloße Hülle, es wundert mich nicht!"
Dann wendet er sich der anderen "Person?" im Raum zu.
"Und du? Shin? Ein Todesengel? Ach wenn du doch, wie deine Autorin schreibt, einer wärst! Ich würde mich gerne von dir aus dieser Welt hinausgeleiten lassen. Wenn ich nur sicher sein könnte, dann das Licht zu erlangen nach dem was ich getan habe...
Ja - es ist nun so, dass meine Autorin meint, ich bräuchte dieses Gespräch um mir sicherer zu werden was ich denn tun soll nachdem sie mir im Verlauf der Geschichte eröffnet hat, dass ich mitnichten das erreicht habe, was ich immer erreichen wollte, eine Welt in Frieden, ohne den Einfluss niederer Beweggründe und Ziele sondern im Gegenteil für die Bedrohung, gegen die wir alle in der letzten Zeit so hoffnungslos gekämpft haben verantwortlich bin. Ich bin verantwortlich für den Tod tausender Menschen die ich hätte schützen wollen, ja hätte schützen müssen! Und ich habe das Übel erst in die Welt gerufen... Selbstverständlich habe ich nach dieser Erkenntnis alles getan um rückgängig zu machen was passiert ist aber ich habe das Gefühl mit dieser Schuld nicht leben zu können.
Nach allem, was meine Autorin mir im Verlauf dieser Geschichte angetan hat, ist sie aber jetzt zusätzlich der Meinung das könnte eventuell zu einfach sein!
Nun... und jetzt stehe ich hier..."
Aladrial ist der Herrscher von Damháin, Antagonist aus Drachenreiter (bisheriger Arbeitstitel)
Meine Aufgabe innerhalb der Geschichte ist klar umrissen, jedoch bin ich derzeit nur eine Hülle, die noch gefüllt werden möchte. Vor allem Interaktionen mit anderen Personen sind mir noch nicht geläufig.