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Letzter Eintrag

Bild von Zohea
Eigener Kommentar: 

Erst war es nur einer Übung, aber jetzt ist mir der Text ans Herz gewachsen. Was haltet ihr davon? (ich wusste nicht direkt in welche Sparte ich die Geschichte stecken sollte. Es könnte auch in Science Fantasy passen *grübel* )
Es ist so gut wie die Rohfassung. Also fleddert ruhig fleißig Wink

Lieben Gruß

15. September '92

Dies wird der letzte Eintrag sein. Ich denke nicht, dass ihr mich vermissen werdet. Tod und Leid war meine Passion und habe sie an unzähligen Opfern ausgelebt. Wenn ihr bis hierhin gelesen habt, dann denkt ihr sicherlich: "Das ist doch kein Mensch, eher eine brutale Tötungsmaschine!" Und da könntet ihr Recht haben.

In den 12 bisherigen Tagebüchern habe ich von meiner Aufgabe, ja von meinem Auftrag geschrieben, aber nicht, was mich dazu antrieb. Aber was könnte ein Monstrum, wie ich es bin, zu solchen Taten treiben? Ich verrat' es euch.

Es begann mit einem Fehler. Nicht von mir herbeigeführt, nein, sondern von einem namenlosen Menschen der mit den Genen anderer herum pfuschte. So auch bei mir. Ich erwachte mit 24 Jahren zum ersten Mal. Ich erinnere mich an den Tag so genau, als wäre es gerade eben erst passiert.

Eine Röhre, gefüllt mit Nährflüssigkeit, war mein Geburtsort. Schläuche waren an verschiedensten Stellen meines Körpers angebracht. Eine Sauerstoffmaske versorgte mich mit dem essentiellen Gas. Und, wer von euch hat es jetzt schon erraten können? Ja, es stimmt! Ein verabscheuungswürdiges Wesen erblickte das Antlitz der Welt. Aber zurück zu meiner "Geburt".

Das Licht war nicht sehr hell und doch war es zu viel für meine Netzhaut. Geblendet kniff ich die Augen zusammen. Ich versuchte meinem Gefängnis zu entfliehen. Ich schlug gegen das dicke Glas und hoffte, dass jemand mein Bemühen bemerken würde. Ein Mensch trat in mein Blickfeld, eine Frau. Sie war noch sehr jung, gerade erst dem Jugendalter entwachsen. Sie legte eine Hand an mein Gefängnis. Ich hielt in der Bewegung inne. Sie sah mich mitleidig an. So als ob sie um meinen Zustand trauern würde.

Ein Mann war neben sie getreten und gestikulierte wild. Er war mir sofort unsympathisch. Heute würde ich solche Menschen meiden und wenn, dann nur mit einem Messer bewaffnet begegnen.

Der Mann in dem weißen Laborkittel drückte auf einigen Knöpfen an dem Sockel meines Gefängnisses. Die Wirkung trat sofort ein. Sie war beruhigend, aber es machte mir auch Angst. Panik stieg in mir auf. Ich wollte noch nicht sterben! Ich hatte doch eben erst in das Leben gefunden! Wie dumm ich damals war.

Mein nächstes Erwachen war weniger sanft. Möglicherweise war das grelle Licht, das Metall unter meinem Rücken und der scharfe Geruch nach Desinfektionsmittel schuld. Oder aber der Mann mit dem Skalpell in der Hand.

Meine Erinnerungen sind danach stark beeinträchtigt. Vielleicht liegt es an dem Schock, oder an den unerlaubten Anästhetika. Aber er sagte etwas wie: "Sonja, gib 032 eine höhere Dosis als letztes Mal. Der Stoffwechsel ist unglaublich hoch." Ein Mundschutz verdeckte zwar die Hälfte des Gesichtes, aber ich wusste, dass der Mann, der alte von vorhin war.

Eine weitere Person kam in mein Blickfeld. Sie roch nach Lavendel und einem Hauch Zitrone. Das musste Sonja sein.

"Ja, Sir." Sie zog eine Spritze auf öffnete die Kappe vom Venenzugang an meinem Arm. "Wenn ich fragen darf, was haben Sie mit 032 vor?"

"Wenn er die Tests übersteht, dann liegt sein weiterer Lebensweg nicht mehr in meiner Hand. Die Verträge wurden schon vor Monaten unterschrieben, das weißt du doch."

Ich horchte auf. Die sprachen über mich, ich war mir sicher.

Keine Ahnung welcher Teufel mich damals geritten hatte, aber ich sprang vom OP-Tisch auf, riss jede Menge Besteck mit und rannte auf die Tür zu. Aber bevor ich mich vor den beiden in Sicherheit bringen konnte, lag ich auch schon zuckend am Boden. Taser sind eine grausame Erfindung.

Sonja beugte sich zu mir herunter. Die nächsten Worte brannten sich bis auf ewig in mein Hirn. Sie sagte: "Er läuft schon sehr gut. Bald wird die Regierung ihn für seine Zwecke missbrauchen. Bemitleidenswert."

Tja und so kam es. Ein Genexperiment. Gemacht um zu töten. Aber heute ist Schluss. Die letzte Person, die von meiner Hand stirbt, ist 032.

Aber warum schrieb ich das alles nieder und warum habe ich mich nicht schon früher umgebracht? Das kann euch Sonja erzählen, oder sollte ich eher sagen 027.

Kommentare

Bild von Sehnsucht

Erinnert mich ein bisschen an das Pokemon Mewtu. Wink

Bild von Zohea

Ich hab die Folgen mit Mew und Mewtu gar nicht mehr auf dem Schirm. Aber ich weiß noch, dass Mewtu in einer Röhre steckte (stimmt doch, oder?)
Ich hab mich eher an der Serie Kyle xy orientiert XD (jaja, das Rad kann leider nicht neu erfunden werden *seuftz*)

LG

Bild von Zauberling

Ich kenne Pokemon nicht, aber die Geschichte finde ich wirklich gut. Es ist ein Tagebucheintrag, richtig?
Sowas mag ich ja eigentlich nicht so wirklich, aber er war spannend, bzw. könnte ich es mir gut als Prolog vorstellen.

Bild von Zohea

Es ist ein Tagebucheintrag, richtig?

Stimmt. In einem anderen Forum wurde die Aufgabe gestellt, einen Tagebucheintrag zu schreiben ^^

bzw. könnte ich es mir gut als Prolog vorstellen.

Mal schauen. Scifi ist ja eigentlich nicht so mein Fall. Aber bei 032 würde ich sogar eine Ausnahme machen *gg*

Bild von Sehnsucht

Überleg es dir, dann musst du dich in ein neues Genre einlesen. Die Geschichte mit dem Rad kennt wohl jeder zu gut.
Ja, Mewtu wurde aus Mew geclont, und zu Forshcungszwecken missbraucht und ist dann durchgedreht. Wenn man das Spiel spielt, kann man das in Tagebucheinträgen nachlesen.

Was mich an deiner Geschichte störte ist dieses Bild, dass er eine Tötungsmaschine ist. Das ist mir irgendwie zu stereotyp, auch wenn der Rest ok ist. Überrasch mich mit etwas anderem. Einem Technopathen oder einem großartigen Hypnoteseur, dass hätte mich überrascht und dem Eintrag den Kick das Neuen gegeben.

Bild von Zohea

Stimmt, die Tötungsmashine gab es schon zu oft *grübel* Ich werd das noch mal ändern, aber weiteren Kritiken bin ich nicht abgeneigt Wink

LG

Bild von Wuo Long

Eine Frage hätte ich. Du schreibst, dass der Erzähler mit 24 Jahren geboren wurde. Soll ich das so verstehen, dass er praktisch in einem 24 Jahre alten Körper aufwacht? Wenn ja, dann muss ich treu zum Sci-Fi Genre folgendes anmerken:

Einen genmanipulierten Killer in einem 24 jährigen Körper aufwachen zu lassen wäre ein ökonomischer Traum. Man muss ihn während seiner Jugendjahre nicht versorgen und durchfüttern, Ausbildungskosten kann man sich auch sparen und kurz nach seinem Erwachen hat man schon die perfekte menschliche Mordwaffe zur Verfügung. Die Sache hat für mich leider nur einen Haken: Die Gehirnentwicklung.
Die Entwicklung des Gehirns ist ein wenig verstandener Prozess, der im Embryo beginnt und nur dann stabil ablaufen kann, wenn der Mensch nach seiner Geburt auch bestimmten äußeren Reizen aus seiner Umwelt ausgesetzt ist.
Ein Säugling lernt in den ersten Monaten bis Jahren eine Menge: Er "lernt" überhaupt zu sehen, Farben zu erkennen, das Bild, was er auf seine Netzhaut bekommt, umzudrehen, er "lernt" zu hören, er "lernt" seinen eigenen Körper im Raum zu fühlen, sprich: Wer gerade auf die Welt kommt, muss den Umgang mit seinen Sinnen erst erlernen. Außerdem gibt es Untersuchungen, die andeuten, dass wir kurz nach unserer Geburt wahrscheinlich alle Synästhetiker sind.
Daher halte ich den Einstieg mit der Geburt des Erzählers für problematisch, denn eigentlich kann er die Szene gar nicht so schildern wie er es in sein Tagebuch eingetragen hat, weil seine Wahrnehmung völlig anders wäre, als die eines normalen 24 jährigen.

Außerdem muss Nummer 032, bevor er überhaupt als Killer effizient arbeiten kann, soviel lernen, dass er wahrscheinlich schon 40 ist, bevor er seinen ersten erfolgreichen Mord begeht. Gentechnik macht vieles möglich, aber es kann das Lernen nicht ersetzen.

Es gäbe nur eine Möglichkeit, dein Idee für mich umzusetzen: Du müsstest 032 für seine ersten 24 Jahre (oder weniger) in eine Matrix (ich beziehe mich auf den Film) packen und in dieser simulierten Traumwelt wird er halt einem gnadenlosen Killertrainingsprogramm unterzogen. Nach mehreren Jahren in dieser Traumwelt lässt du ihn aufwachen und er kann als Killer arbeiten, sobald er den mentalen Schock überwunden hat. (Mit der Hilfe von vielen Psychopharmaka natürlich)

Übrigens ist diese Idee mit der Matrix nur dann sinnvoll, wenn die Mechanisierung des Gehirns noch nicht so weit fortgeschritten ist. Gäbe es schon die Technologie, dass man sich wie Neo Kung-Fu Kenntnisse ins Gehirn lädt, dann wäre dieses ganze Gentechnik-Setting unnötig, weil man einfach einen zufälligen gut durchtrainierten Menschen nehmen könnte, ihm seine gesamte Erinnerung umschreibt und alle Fähigkeiten, die als Killer notwendig sind einfach auf sein Gehirn lädt. Aber das sind jetzt Feinheiten, die ich dir zur Anregung mal mitgebe Wink

Bild von Zohea

Hi Wuo Long,

mit der Gehirnentwicklung hast du natürlich recht. Ich weiß aber auch nicht, wie weit die Technik dort schon ist. Vielleicht wurde es schon herausgefunden wie es funktionieren könnte *grübel* Wie gesagt habe ich mich an die Serie Kyle xy gehalten.

Lieben Gruß

Bild von Wuo Long

Ah, netter Trailer. Das habe ich davon, kein Fernsehen mehr zu gucken. Wink Bei der Gehirnforschung weiß ich relativ genau Bescheid, weil ich das studiere: Die aktuelle Wissenschaft ist weit davon entfernt. Sehr, sehr, sehr weit.
Dass es unmöglich ist, einen Menschen mit einem festen Zweck (wie z.B. Killer) zu erschaffen, ohne dass er von seiner Geburt an lernen muss, mag nicht unmöglich sein, aber Gentechnik allein bringt dich da nicht weiter. Außerdem bringst du dich damit in eine weitere Zwickmühle. Angenommen, der künstlich geschaffene Mensch lernt tatsächlich in dieser Mordsgeschwindigkeit (wie in diesem Trailer gezeigt), dann würde es bedeuten, dass das künstlich geschaffene Gehirn (welche Technik jetzt auch immer benutzt wurde) leistungsfähiger ist, als das Gehirn eines normalen Menschen. Aber wenn der Mensch in der Lage wäre, Gehirne zu schaffen, die intelligenter sind als sein eigenes...
Denk an all die sozialen und philosophischen Probleme, die du damit lostrittst, ganz abgesehen davon, dass du für eine solche Aufgabe das Gehirn rein theoretisch komplett verstanden haben müsstest....

Es gibt übrigens Philosophen, die sogar behaupten, dass das komplette Verständnis unseres Gehirns gar nicht möglich sei, weil das Organ, das unser Verständnis erzeugt gerade deswegen unserem Verständnis immer mindestens einen Schritt voraus sein muss. (Ist jetzt grob formuliert, aber so ungefähr geht die These)

So gesehen sieht diese Serie zwar ganz nett aus, ist aber wissenschaftlich nicht sonderlich akkurat. Soll einen nicht davon abhalten, es zu mögen, denn nach all dem, was ich an Kritiken darüber sehe und lese scheint es eine solide gemachte Seifenoper mit übernatürlichen Elementen (und aggressivem Marketing) zu sein. Aber gutes Sici-Fi ist für mich was anderes.

Bild von Zohea

Wow, danke für die Infos Wuo Long!
Ich mag die Serie sehr gern (auch wenn ich kein Fern gucke ^^" ) und da ist es mir realitiv Lachs, ob es wissenschaftlich korrekt ist. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass die Leute, die sich mit Gehirnen auskennen, sich über solche Serien/Bücher aufregen können *grins*
(meine Mom hat mal eine Krankenhausserie geguckt und ich hab mich tierisch drüber aufgeregt *lach* Es gibt keinen akutes Abdomen -.-).

Aber wenn ich die Geschichte etwas ändere und mehr Fantasyelemente reinbringe, dann gilt es wohl unter Science-Fantasy und das Problem wäre einigermaßen gelößt ^^

Lieben Gruß

Bild von Wuo Long

Aber wenn ich die Geschichte etwas ändere und mehr Fantasyelemente reinbringe, dann gilt es wohl unter Science-Fantasy und das Problem wäre einigermaßen gelößt

Beide Elemente (Fantasy und Science) gut zu balancieren stelle ich mir schwierig vor, aber für mich wäre dann zumindest das Problem des Genre gelöst. Außerdem sind Herausforderungen auch was schönes. Wink

Bild von nessa

Mein erster Versuch, mich intensiv mit einem fremden Text näher zu befassen.

Mein erster Eindruck: Verwirrt.

Nur der letzte Absatz ist derjenige, der mich zum Weiterlesen animieren würde. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich es bis dahin geschafft hätte.

Und nun gilt es das warum herauszufinden.

Mich langweilt der Schreibstil zu Beginn. Klar möchtest zu fesseln. Doch für ein Monstrum, wie sich der Schreiber selbst bezeichnet, sind die Gedankengänge zu klar. Jemand der tötet, weil er dazu erschaffen worden ist liebt das Töten entweder oder verabscheut, was er tut. Das sollte in meinen Augen schon in den ersten beiden Absätzen klar werden. Mich fängst du emotional nicht mit diesen Worten ein. Ich tauche nicht in deine Geschichte ein. Mich interessiert es nicht, warum er so ist wie er ist.

Ich erwachte mit 24 Jahren zum ersten Mal. Ich erinnere mich an den Tag so genau, als wäre es gerade eben erst passiert.

Hmm, hier kommt dann mein Verstand nicht mit. Er (bisher namenlos) wacht auf, dass allererste mal, weiß, dass er 24 Jahre ist und erinnert sich sehr genau. Das ist für mich unlogisch. Als Rückblende würde es vielleicht besser funktionieren.

Er erwachte vor ... Jahren das erste Mal und trotz der vergangen Jahre war es ihm, als wäre es gestern gewesen.

Durch das Umkehren der Zeitangabe fällt es mir sehr viel leichter mich mit dem Charakter zu identifizieren. Mag sein, dass es persönlicher Eindruck ist.

Eine Röhre, gefüllt mit Nährflüssigkeit, war mein Geburtsort. Schläuche waren an verschiedensten Stellen meines Körpers angebracht. Eine Sauerstoffmaske versorgte mich mit dem essentiellen Gas. Und, wer von euch hat es jetzt schon erraten können? Ja, es stimmt! Ein verabscheuungswürdiges Wesen erblickte das Antlitz der Welt. Aber zurück zu meiner "Geburt".

Konfus. Wurde der "Geist" des Schreibers in einen bestehenden Körper hineingelegt? Woher ist klar, dass das Wesen verabscheuungswürdig ist? Und wenn es dir um das erste Erwachen geht, dann schreib das auch. Ansonsten erklär, warum der Schreiber 24 Jahre bei seiner Geburt ist.

Ich versuchte meinem Gefängnis zu entfliehen. Ich schlug gegen das dicke Glas und hoffte, dass jemand mein Bemühen bemerken würde.

Woher nimmt der Schreiber, als er das erste Mal erwacht, die Gewissheit, dass er nicht allein ist? Er ist ein Geist, der seine Umwelt nicht kennt und doch weiß er, dass er nicht allein ist.
Wenn er das erste Mal erwacht, woher hat er die Kraft, seine Arme zu bewegen? Wie wurden seine Muskeln trainiert? Woher weiß er, wie er seine Arme gezielt bewegen kann?

Ein Mundschutz verdeckte zwar die Hälfte des Gesichtes, aber ich wusste, dass der Mann, der alte von vorhin war.

Im Absatz zuvor hat der Mann keine nähere Beschreibung. Mir war nicht bewusst ob er alt oder jung war. Er war nur unsympathisch. Warum eigentlich? Lag es an dem Blick, den tief sitzenden Augen, der Hackennase, den schmalen, aufeinander gepressten Lippen? Oder ist es instiktiv, diese Antipathie?

Die Dialoge, sind zwar nette Apetitdhappen, nur woher erinnert sich der Schreiber an den genauen Wortlaut? Es soll ein Tagebucheintag sein, doch scheint es eher eine Erzählung aus der Ich-Perspektive zu sein.

So, ich denke, ich habe meinen ersten Eindruck in einige verständliche Worte packen können.

Bild von Zohea

Hi nessa
danke für deine Rückmeldung Smile

Er erwachte vor ... Jahren das erste Mal und trotz der vergangen Jahre war es ihm, als wäre es gestern gewesen.

Das würde nicht passen, weil es dann kein Tagebucheintrag aus seiner Sicht wäre. Warum sollte man in der 3. Person schreiben, wenn es um einen selbst geht?

Woher ist klar, dass das Wesen verabscheuungswürdig ist? Und wenn es dir um das erste Erwachen geht, dann schreib das auch. Ansonsten erklär, warum der Schreiber 24 Jahre bei seiner Geburt ist.

Mein Prota erzählt und lässt seine eigene Meinung mit einfließen, deswegen kann er auch sagen, dass er verabscheuungswürdig ist, weil das erzählende-Ich es so sieht. (ich hab die auktoriale-Ich-Perpektive gebraucht. Kannst du auch hier noch mal nachlesen -> http://www.chartascriptoria.de/artikel/die-erzählperspektive)

Es wird wohl eine Weile dauern, bis ich diesen Text überarbeitet hab (mein anderes Projekt möchte ich erstmal beenden ^^ ). Trotzdem danke nochmal Laughing out loud

Lieben Gruß
Zohea

Bild von nessa

Hallo Zohea,

Wegen dem Satz, das war nicht direkt ein Vorschlag, wie es formuliert werden sollte, sondern nur, was ich meine, wie es vom Inhalt eventuell besser rüberkommen würde.

Zu dem Punkt verabscheuungswürdiges Wesen.
Das Wesen ist laut dem Satz direkt schon verabscheuungswürdig. Das ist es, was mir das Lesen erschwert. Ist das Wesen hässlich oder warum ist es schon bei der Geburt verabscheuungswürdig. Du wertest das Wesen direkt ab ohne dass der Leser die Chance hat, dies wirklich zu begreifen. Du schreibst einfach nur nieder, dass es verabscheuungswürdig ist. Spätestens ab dem Punkt mag ich nicht mehr lesen.
Der Schreiber scheint keinerlei emotionale Verbindung zu eben diesem Wesen zu haben. Kann schon sein, dass dein Schreiber eben jenen Abstand zu seinem bisherigen Leben hat, nur bin ich als Leser durch diesen Abstand viel zu weit weg, als dass ich weiterlesen würde.

LG
Nessa

Bild von Zohea

Ah okay. Wenn ich den Text überarbeite, werd ich das noch mal ändern müssen Smile
LG

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